EKR 2020: komba-Streiks in NRW

Nachdem das Angebot der Arbeitgeber in Runde zwei der Tarifverhandlungen ausblieb, ruft die komba gewerkschaft nrw an mehr und mehr Standorten zum Streik auf. NRW-weit treten Beschäftigte in den Ausstand.

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Statt zentraler Streikaktionen setzt die komba gewerkschaft nrw in der laufenden Einkommensrunde aufgrund der Corona-Pandemie derzeit auf dezentrale Maßnahmen. In NRW legen Beschäftigte ihre Arbeit nieder und stehen für die berechtigten Forderungen:

Die Forderungen im Einzelnen

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 4,8 Prozent, mindestens 150 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten
  • Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte um 100 Euro sowie eine verbindliche Zusage zur Übernahme der Azubis
  • Einbeziehung der praxisintegrierten Dualstudiengänge in den TVSöD

Weitere Forderungen

  • Der öffentliche Dienst braucht Entlastung. Das gilt nicht erst seit der Corona-Krise. Deshalb fordern wir zusätzliche freie Tage für den öffentlichen Dienst.
  • Einrichtung eines „Verhandlungstisches Pflege“ zur Verbesserung der Arbeits- und Entgeltbedingungen im Pflegebereich
  • Angleichung der Arbeitszeit Ost an West im kommunalen Bereich
  • Verlängerung und Verbesserung des Tarifvertrags zur Gewährung von Altersteilzeit

Die dritte Verhandlungsrunde findet ab dem 22. Oktober 2020 in Potsdam statt.

Weitere Informationen auf der dbb Sonderseite zur Einkommensrunde 2020

Bildergalerie: Streik-Aktionen der Orts- und Kreisverbänden der komba gewerkschaft nrw

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