Setzt euch gemeinsam mit uns für ein besseres KiBiz ein, bei dem die Interessen der Kinder, Eltern und Beschäftigten berücksichtigt werden!
Was hältst du von der KiBiz-Reform? Teil deine Meinung auf unserer Pinnwand!
Das Land Nordrhein-Westfalen will das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) ändern – doch der aktuelle Referentenntwurf bedeutet massive Verschlechterungen für die Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern in den Kitas in NRW!
Mehr Kinder in den Gruppen – weniger Zeit für jedes einzelne Kind!
Schon jetzt sind die Gruppen zu groß. Dennoch sollen laut dem neuen Gesetz noch mehr Kinder aufgenommen werden dürfen:
- In Gruppen mit 2–6-Jährigen und 3-6Jährigen bis zu 4 zusätzliche Kinder
- In Gruppen mit unter 3-Jährigen bis zu 3 zusätzliche Kinder.
Das heißt: Weniger Aufmerksamkeit und weniger individuelle frühkindliche Bildung und Förderung für jedes Kind, noch weniger Platz, mehr Lärm.
Weniger Bildung – mehr bloße Betreuung!
Das neue Gesetz erlaubt, dass in Zeiten mit Personalmangel sogenannte „pädagogische Kern- und Randzeiten“eingeführt werden.
In der Kernzeit (mindestens 5 Stunden) findet frühkindliche Bildung statt – aber in den übrigen Zeiten werden die Kinder nur betreut, nicht gefördert.
Dieses KiBiz löst die Probleme nicht, es verschärft sie zusätzlich – weniger Bildung für die Kinder, mehr Belastung für die Beschäftigten!
Kitas sollen nicht zu Verwahranstalten werden!
KiBiz-Entwurf: Kitas bald nur noch "Verwahranstalten"?
Der KiBiz-Entwurf setzt einseitig auf Betreuungsgarantie statt auf Bildungsqualität. Ausgeweitete Buchungsmodelle, verlängerte Öffnungszeiten und neue Überbelegungsmöglichkeiten erhöhen den Druck auf die Einrichtungen und erschweren gute pädagogische Arbeit. Die ohnehin angespannte Personalsituation würde zusätzlich verschärft werden.
Kritik am KiBiz-Referentenentwurf
Wo liegen die Hauptkritikpunkte im KiBiz-Referentenentwurf? Unsere Landesvorsitzende Sandra van Heemskerk hat die Kritik in einem Videostatement zusammengefasst.
