21.08.2019 / komba gewerkschaft nrw

Perspektiven ausgetauscht

Dr. Marco Kuhn, Dr. Martin Klein, Andreas Hemsing und Sandra van Heemskerk im Gespräch (v.l.n.r.).© komba gewerkschaft nrw
Dr. Marco Kuhn, Dr. Martin Klein, Andreas Hemsing und Sandra van Heemskerk im Gespräch (v.l.n.r.).© komba gewerkschaft nrw

Die komba gewerkschaft nrw und der Landkreistag NRW setzten am Mittwoch (21. August) ihre Gespräche zu Themen des öffentlichen Dienstes in Düsseldorf fort.

Wenn die Interessenvertretung der Landkreise und die der Kommunalbeschäftigten zusammentreffen, dann geht es um aktuelle Themen, die vor Ort bewegen. Landesvorsitzender Andreas Hemsing und seine Stellvertreterin Sandra van Heemskerk sprachen mit Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Klein und dem Ersten Beigeordneten Dr. Marco Kuhn unter anderem über Gewalt gegen Beschäftigte und den Fachkräftemangel.
 
Hemsing informierte über die von der komba nrw in Auftrag gegebene Studie zur Gewalt gegen Beschäftigte. Um diesem Thema zu begegnen, so die einhellige Meinung, bedarf es einer generellen Operationalisierung. Damit standardisierte Vorgehensweisen allerdings etabliert werden können, müssen sämtliche Akteure zusammenkommen. Über die Ergebnisse der Studie und die Ausgestaltung von Sicherheitsmaßnahmen in der Praxis diskutiert die komba gewerkschaft nrw daher mit Politik, kommunalen Spitzen, Personalvertretungen, Arbeitgebern und Dienstherren bei einem Symposium im Dezember.
 
Am Fachkräftemangel kommen Kommunen und Kreisverwaltungen nicht mehr vorbei. Das ist Fakt. Tatsache ist auch, dass es bereits Ansätze gibt, diesem zu begegnen. Ein Schritt kann die deutlichere Kommunikation der Vorteile des öffentlichen Dienstes sein. Er bietet schon jetzt, beispielsweise mit unterschiedlichen Arbeitsmodellen, mehr Flexibilität als viele ahnen. Zudem tauschten sich die Gesprächspartner über die Ausbildungssituation und notwendige Reformen aus.
 
Eine Wiederholung des Treffens ist geplant.