Auf der Bildungsmesse Didacta tauschten sich Expert*innen aus dem Fachbereich Sozial- und Erziehungsdienst mit zahlreichen Besucher*innen über aktuelle Herausforderungen in der sozialen Arbeit aus.

Besonders im Mittelpunkt stand die Novellierung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz). Die geplanten Änderungen haben weitreichende Folgen für die Qualität der Arbeit in Kitas – insbesondere für die frühkindliche Bildung. Die komba gewerkschaft hat dazu klare Position bezogen und ihre Mitglieder ermutigt, ihre Stimme zu erheben. Auf einer Pinnwand, die auch nach der Didacta weiter online erreichbar ist, konnten Beschäftigte und Eltern ihre Meinung zur KiBiz-Reform äußern. Unter dem Motto „KiBiz-Reform: Kitas sind keine Verwahranstalten“ machten viele ihrem Ärger Luft. Aussagen wie „Wenn Quantität über Qualität gestellt wird, braucht man irgendwann kein pädagogisches Personal mehr – dann werden Kitas zu reinen Aufbewahrungsorten wie ein überfülltes Bällebad…“ oder „Wie schafft man einen Beruf ab? Genau so!…“ zeigen deutlich, wie groß die Kritik an der Reform ist. Die digitale Pinnwand bleibt weiterhin zugänglich unter: https://www.komba-nrw.de/kibiz-pinnwand/

Am Stand der komba gewerkschaft erhielten Interessierte zudem umfassende Informationen zur Arbeit der komba gewerkschaft und zu den zahlreichen Vorteilen einer Mitgliedschaft. Die Möglichkeit, mit Sandra van Heemskerk, Bundesvorsitzende der komba gewerkschaft ins Gespräch zu kommen, hatten die Besucher*innen am Freitag. Viele nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Austausch – über die KiBiz-Novellierung ebenso wie über die großen Herausforderungen in der frühkindlichen Bildung, der Ganztagsbetreuung und der sozialen Arbeit insgesamt.

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