10.01.2019 / komba gewerkschaft nrw

Kita: Finanzierung gesichert, Ausgestaltung offen

© Condesign / pixabay.com
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Auf dem Weg zum Kinderbildungsgesetz (KiBiz) sind viele Hürden zu nehmen. Zusätzliche Investitionsmittel sichern die finanzielle Ausstattung der Kinderbetreuung. Wie muss es jetzt weiter gehen? In die Gespräche rund um den KiBiz-Gesetzentwurf bringt sich die komba gewerkschaft nrw weiter aktiv ein.

Eine auskömmliche Finanzierung bietet die notwendige Basis für eine bessere Situation der Kindertagesstätten. Familienminister Joachim Stamp (FDP) und die kommunalen Spitzenverbände des Landes einigten sich am 8. Januar auf zusätzliche Investitionsmittel für die Kinderbetreuung. 750 Millionen Euro mehr sollen im Kindergartenjahr 2020/21 fließen. Ein prinzipiell positives Signal, findet die komba gewerkschaft nrw.

Die entscheidende Frage ist, welche Auswirkungen die Mittel auf die Arbeitssituation der Beschäftigten in den Einrichtungen haben? „Mit der finanziellen Ausstattung im Rücken kommt es nun darauf an, die konkrete Ausgestaltung der Rahmenbedingungen im KiBiz-Gesetzentwurf zu fixieren“, weiß Sandra van Heemskerk, stellvertretende Landesvorsitzende und Mitglied im KiBiz-Beirat des Familienministeriums. Dazu zählen beispielsweise eine ausreichende Anzahl an Fachkräften und Verfügungszeiten für mittelbar pädagogische Arbeiten.

Die wichtigsten Eckpfeiler für ein neues, zielführendes KiBiz hat die komba gewerkschaft nrw bereits im vergangenen Jahr gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften in Infoveranstaltungen zusammengetragen.
 
Das Positionspapier zum „Neuen Kinderbildungsgesetz“ der komba gewerkschaft nrw als pdf-Download.